Medien und Digitales

 




Weitere Aufsätze zu den Themen

Hintergrund

Nach der Bundestagswahl vom 26. September 2021 wird das Thema „Digitalisierung der Verwaltung“ und „eGoverment“ wieder ganz oben auf der politischen Agenda stehen. Damit wird der in den unten genannten Artikeln entwickelte konzeptionelle Ansatz eines „Nutzer- und branchengetriebenen eGovernment“ wieder zur Diskussion stehen. Diesen hatte das c’t magazin in dem Beitrag „Amt im Netz – Eine schöne Homepage macht noch keinen Staat“ zusammengefasst:

„…Die öffentliche Verwaltung muss modernisiert werden, da sind sich ausnahmsweise alle einig. Das soll Kosten senken und Bürgern wie Wirtschaft den Kontakt zu Behörden erleichtern…Anderswo konzentriert man sich aus Kostengründen weniger auf den Bürger, sondern mehr auf die Wirtschaft. So propagiert Dr. Rudolf Büllesbach aus der Staatskanzlei Rheinland-Pfalz „branchengetriebenes“ E-Government, ausgerichtet an den Bedürfnissen der Unternehmen. Die Umsetzung dürfe nicht von zehn Prozent mehr oder weniger im IT-Etat abhängen. Ziel sei es, die Prozessketten der Unternehmen mit denen der Verwaltung zu verknüpfen. Geänderte Grenzwerte für Abwässer etwa könnten so unmittelbar auf Produktionsprozesse in der Chemieindustrie wirken. Die Verwaltung hält mit dieser engen Verzahnung die Unternehmen am Standort und diese sparen Geld. So fällt es beiden Seiten leicht, auch etwas zu investieren, meint Büllesbach...“

Um diese Ziele zu erreichen, sollte aus dem Dialog zwischen Verwaltung und IT-Industrie ein Trialog werden, bei dem die verschiedensten Wirtschaftsbranchen stärker als bisher einbezogen und die Ziele der konkrete Nutzen und eine mögliche Finanzierung von eGovernment diskutiert werden. Dabei sollten vorab folgende Fragen beantwortet und einer Lösung zugeführt werden:

Fragen an die Verwaltung:

• Warum funktionieren die Schnittstellen zwischen Verwaltung und Branchen nicht online?

• Ist es Aufgabe der Verwaltung, den finanziellen Nutzen der Branchen durch eGovernment zu ermitteln?

• Ist die Verwaltung bereit, die Integration von eGovernment in die Prozessketten der Branchen mitzufinanzieren?

Fragen an die IT-Unternehmen:

• Warum suchen die Unternehmen im Bereich Informationstechnik für eGovernment nur den Kunden "Verwaltung"

• Sind die IT-Unternehmen für ein branchengetriebenes eGovernment richtig aufgestellt?

• Brauchen wir insgesamt mehr ,,Grenzgänger" an den Schnittstellen Branchen/Verwaltung/IT-Unternehmen?

Fragen an die Wirtschaft:

• Können die Wirtschaftsbranchen Geld verdienen, wenn sie e-Government in ihre Prozesse integrieren?

• Warum sind den Wirtschaftsbranchen die Potenziale von e-Government unbekannt?

• Warum werden die Wirtschaftsbranchen in die e-Government-Diskussion nicht unmittelbar einbezogen?

Aufsätze

2006

Konvergenz: Was kann Deutschland von Europa lernen? Bericht von der

Konvergenz: Was kann Deutschland von Europa lernen?
Bericht von der "Ministerial eGovernement Conference" in Manchester (GB)
in: eGovernment-Computing, 04-2006, Kommune und Staat, S. 10

 eGovernment in Rheinland-Pfalz,
in: Mayener Forum, Dokumentation, Mayen 2006, S. 15 ff.

Buchbesprechung: Tobias Ernst, Modernisierung der Wirtschaftsverwaltung durch elektronische Kommunikation, 2005

in: Deutsche Verwaltungsblätter (DVBl.) 2006, S. 241 f.

 

2005

E-Government wird Betriebssystem für die Wirtschaft - Verknüpfung von E-Go­vernment und E-Business gibt neuen Schwung in: Innovative Verwaltung 3/2005, S. 40 ff.

E-Government wird Betriebssystem für die Wirtschaft - Verknüpfung von E-Go­vernment und E-Business gibt neuen Schwung
in: Innovative Verwaltung 3/2005, S. 40 ff.

mit Klaus Lütkefedder
Heiligt der Zweck die Mittel? – Nutzen und Akzeptanz von eGovernment-Lösungen,
in: Jahrbuch 2005-2006 Verwaltungsmodernisierung, Monitoring eGovernment & Öffentliches Auftragswesen in Deutschland, Wegweiser Berlin 2005, S. 104 f.

Die E-Government-Initiative „Rheinland-Pfalz 24“ - E-Business und E-Govern­ment aus einem Guss,
in: Der Landkreis 3/2005, S. 133 f. 

Die E-Government-Initiative „Rheinland-Pfalz 24“
in: Behörden Spiegel, April 2005, S. 31

eGovernment - Sackgasse oder Erfolgsstory
in: Deutsche Verwaltungsblätter (DVBl.) 2005, S. 605 ff.

mit Klaus Lütkefedder
Zukunftsfähiges eGovernment braucht neue Strategien,
in: eGovernment-Computing, 7-2005, Kommune und Staat, S. 8

eGovernment - Sackgasse oder Erfolgsstory in: Deutsche Verwaltungsblätter (DVBl.) 2005, S. 605 ff.

2004

Rheinland-Pfalz 24: Wege zum Trialog,in: Kommune 21 5/2004, S. 72 ff.
eGovernment und Wirtschaft - Mehr Wertschöpfung für alle,
in: eGovernment-Computing, 10-2004, Kommune und Staat, S. 5

2003

E-Government ist längst ein wichtiger Standortfaktor
in: Innovative Verwaltung 3/2003, S. 9 ff

Behörden im Netz - E-Government in Zeiten knapper Kassen, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) vom 21. Oktober 2003, S. B3. 2002

 Behörden im Netz - E-Government in Zeiten knapper Kassen,
in: Frankfurter Allgemeine Zeitung  (FAZ) vom 21. Oktober 2003, S. B3.

 2002

Rheinland-Pfalz 24 - die eGovernment-Initiative Rheinland-Pfalz
in: eVerwaltung, Heft 4, November 2002, S.3 ff.

2001

mit Linda Deichmann
Der Rheinland-Pfalz-Lotse - Behördenwegweiser im Internet
in: eVerwaltung, Heft 1, März 2001, S. 60 ff.

 

2000
mit Linda Deichmann

Der Rheinland-Pfalz Lotse – Bürgerservice rund um die Uhr, in: Reinermann/von Lucke, Portale in der öffentlichen Verwaltung, Internet – Call Center – Bürger­büro, Speyer Forschungsberichte 205, 2000.

 

1998

mit Klaus Lütkefedder
Verwaltungsmodernisierung und Televerwaltung,
in: rlp-inform (Hrsg.), Heft 3 der Schriftenreihe "Multimedia in Rheinland-Pfalz", 1998, S. 34 ff.

1988

Grundlagen des Datenschutzes in Rheinland-Pfalz, in: Deutsche Verwaltungspraxis (DVP - Beilage Rheinland-Pfalz) 1988, S. 1 ff.

Grundlagen des Datenschutzes in Rheinland-Pfalz,
in: Deutsche Verwaltungspraxis (DVP - Beilage Rheinland-Pfalz) 1988, S. 1 ff.